Jule Wellerdiek malt und zeichnet, seit sie ganz klein war.
Inzwischen ist sie erwachsen und hat genau das zu ihrem Beruf gemacht, was sie
schon immer liebt – nämlich Geschichten erfinden und sie in Bilder verwandeln.
Am liebsten mit verrückten Figuren und vielen kleinen Details, die man
entdecken kann. Jules erstes Bilderbuch hieß „Holgers Haus“ und kam 2022
heraus. Seitdem hat sie noch viele weitere Bücher geschrieben und gezeichnet,
die sogar in andere Sprachen übersetzt wurden!
ab 4 Jahre
Das Fundbüro Wurm gehört zu den besten der Welt. Der Wurm hat eine
seltene Begabung, Dinge wiederzufinden. Die zerstreute Robbe kommt fast jeden
Tag vorbei, weil sie etwas verloren hat. Doch dann passiert das Undenkbare: Der
durch und durch verlässliche Wurm kann seine Mütze nicht finden! Wir sind oft
ziemliche Schussel. Wo ist mein Handy? Wo die zweite Socke? Wer hat meinen
Teddy gesehen, ohne den ich nicht schlafen kann? Dass die Welt von so was nicht
untergeht, vermittelt das grandiose Duo Wurm und Robbe.
ab 4 Jahre
Der Fuchs Holger ist wütend auf seinen Freund Stein. Immer macht
der Tollpatsch im ganzen Haus nur Lärm und Unordnung! Da kommt Holger eine
Idee: Was, wenn er hier ganz allein wohnen würde? Er hätte endlich Ruhe und
könnte alles so machen, wie er es möchte. Holger packt die Gelegenheit beim
Schopf, hievt das Haus auf seinen Fahrradanhänger und radelt los. Doch schon
nach kurzer Zeit merkt er, dass es ohne Stein doch sehr einsam in dem großen,
ruhigen und ordentlichen Haus ist … Und fühlt sich das Haus jetzt überhaupt
noch nach seinem Zuhause an?
ab 4 Jahre
Kalle ist ein kleiner wuscheliger Hund.
Er freut sich immer, wenn er im Park seine Freunde trifft. Doch bei ihrer
wilden Begrüßung fühlt er sich unwohl – sie überfallen ihn regelrecht mit einer
Knuddelattacke. Wie soll Kalle das bloß verhindern und seine eigenen Grenzen
setzen? Seine Lösung: Er verkleidet sich als Kaktus! Doch sind Härte und
Abgrenzung wirklich der richtige Weg? Als Kalle in Worte fassen kann, warum er
sich heute als Kaktushund verkleidet hat, stellt sich etwas heraus: Auch seine
Freundinnen und Freunde kennen Situationen, in denen sie sich unwohl fühlen!
Nach einem Gespräch ist klar: Es ist in Ordnung, nicht alles mitmachen zu
wollen. Der Freundschaft tut das keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil – jetzt
steht einem glücklichen Tobe-Nachmittag im Park nichts mehr im Weg.











